Fördert tägliches zeichnen die Kreativität?

Corinna Mamok, Selbstexperimente, fördert tägliches zeichnen die Kreativität, Experiment Kreativität fördern, Kreative Blockaden lösen
Corinna
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Lass uns unsere Geschichte neu schreiben!

April Selbstexperiment:
30 Tage ein Selbstportrait malen

Und die Frage: Fördert tägliches zeichnen die Kreativität?

Corinna Mamok, Selbstexperimente, Experiment Kreativität fördern, Kreative Blockaden lösen

Dieser Frage bin ich im April in Form meiner Selbstexperimente nachgegangen. Geplant war, dass ich jeden Tag irgendwas kritzel, was mir gerade so in den Sinn kommt. Herausgekommen ist eine Serie an Selbstportraits. Meine innere Frida Kahlo hatten wohl einen Freifahrtschein diesen Monat. 

So viel vorab kreativer hat mich dieses Experiment nicht gemacht, zumindest nicht spürbar. Doch dieses Experiment hat mich an wundervolle Dinge erinnert! Die mich im Nachhinein indirekt vielleicht doch kreativer machen. Was ich genau damit meine erkläre ich dir gleich. Jetzt erst mal meine Top 3 Learnings aus dem Selbstexperiment “Fördert tägliches zeichnen, die eigene Kreativität?”

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Meine 3 Learnings:

1) Hör auf ständig deine eigene kreative Arbeit zu bewerten! 

Wie oft habe ich einen Text geschrieben, oder auch nur eine Idee gehabt, die innerhalb von Millisekunden von meiner inneren Kritikerin zum Tode verurteilt wurde? Oft! Hat es mich weitergebracht? Nein, ganz im Gegenteil, es hat mich davon abgehalten mein Ding zu machen. Ich weiß nicht wie es bei anderen ist, aber meine innere Kritikerin kommt oft gleich mit der Abrissbirne. Falls das bei dir auch der Fall ist, kann ich dir dieses Experiment nur wärmsten empfehlen. Denn während der 30 Tage wirst du notgedrungen lernen müssen, mit deinen Bewertungen aufzuhören, denn sonst wirst du es nicht durchziehen. (Es sei denn du bist ein Naturtalent in Sachen Selbstportraits)

2)Nimm dich selbst nicht so ernst!

Als mein Sohn mein erstes Selbstportrait gesehen hat, sagte er: “Ihh, ist das hässlich”. Im ersten Moment wusste ich gar nicht, ob ich lachen oder beleidigt sein sollte. Denn erstens hatte ich mir tatsächlich Mühe gegeben und zweitens, stachelte sein Kommentar meine innere Kritikerin an. Die nur mit “siehste” kommentierte. Das Gute ist, mein Sohn wurde 30 Tage lang einfach nicht müde mir zu sagen, wie hässlich doch meine Bilder seien. Was im nachhinein ein herrlicher täglicher Reminder war, mich und meine kreative Arbeit nicht so ernst zu nehmen. Bereits an Tag zwei brach ich schon in schallendes Gelächter aus, als ich sein “IHHH” gehört hatte.

3) Gewinne immer wieder Abstand zu dir selbst!

Das Interessante daran sich selbst jeden Tag zu zeichnen ist, dass du dich notgedrungen intensiv mit dir auseinandersetzen musst. Und wenn du dich malst bist du irgendwie du, aber gleichzeitig auch nicht. Meine Nase, die mir selbst oft viel zu groß vorkommt, war plötzlich nur noch eine Nase die irgendwie gemalt werden wollte. Genauso wie meine Falten und all die anderen Dinge. Es war irgendwie heilsam sich selbst mit so viel Abstand zu betrachten. Vielleicht magst du es ja auch mal ausprobieren. 

Das waren meine Top 3 Learnings aus dem April Selbstexperiment. Wie oben schon beschrieben, habe ich mich durch die Selbstportraits nicht wirklich kreativer gefühlt. Dennoch glaube ich, dass sich dieses Experiment langfristig positiv auf meine Kreativität auswirken kann. Denn wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt, sich mit etwas Abstand betrachtet und auf die eigene Arbeit nicht gleich mit dem Vorschlaghammer drauf haut, lässt man seiner Kreativität mehr Freiraum und sie kann sich vollends entfalten.

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Wem empfehle ich dieses Selbstexperiment?

Allen, die im Erschaffungsprozess zu schnell und zu hart mit sich selbst ins Gericht gehen. Sowie allen, die an ihrem äußeren Erscheinungsbild immer nur die Fehler suchen. 

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Corinna Mamok, Selbstexperimente, Kreative Blockaden lösen
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Wenn du Fragen zum Experiment hast, oder es vielleicht sogar ausprobiert hast und mir Feedback geben möchtest, dann schreib mir gern ne Mail. Wenn du noch mehr Inspiration in Sachen Selbstexperimente brauchst dann geht es hier entlang.

About Me

Hi ich bin Corinna, Expertin für Selbstexperimente, ungerade Lebenswege und unkonventionelle Problemlösungen. Ich liebe Pistazien, gute Bücher und tiefgründige Gespräche und frühes aufstehen. Ich drehe auf den rückenliegende Mistkäfer im Wald nochmal richtig rum und ich sprenge gern meine persönlichen Grenzen. 

 

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